Handwerk gegen die Privatisierung von Friedhöfen

Das Handwerk im Schwalm-Eder-Kreis spricht sich gegen die weitere Privatisierung von Friedhöfen aus.

Immer öfter bewerben sich Gesellschaften und privatwirtschaftliche GmbHs, um neue Bestattungswälder (Friedwälder, Urnenwälder u. a.) einzurichten. Diese Bestattungswälder sind meist rein gewerbliche Unternehmen und keine öffentlichen Träger wie etwa Städte und Gemeinden.

Schon heute haben viele Friedhöfe Auslastungsprobleme und die Kosten steigen für den Steuerzahler immer weiter. Statt die Friedhöfe attraktiver zu gestalten, genehmigen Städte und Gemeinden immer wieder Bestattungswälder und vergrößern so das bestehende Angebot zusätzlich. Die Folge ist, dass sich die Auslastungsprobleme auf den vorhandenen Friedhöfen weiter vergrößern und die Defizite immer weiter anwachsen. Das Handwerk wünscht sich, dass mehr Augenmerk auf die Verbesserung der bestehenden Friedhöfe  gerichtet wird.
 

Die Kreishandwerkerschaft Schwalm-Eder teilt damit die ablehnende Haltung der Kirchen und auch der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord in Sachen Waldbestattungen.

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